Frankfurt soll für alle nutzbar sein.

Wir bauen inklusive Spielplätze und beraten Familien. Seit 2019, in jedem Alter, mit jeder Behinderung.

Drei Jugendliche fahren auf dem Rolli-Karussell am Goetheturm, der Hintergrund verwischt in der Drehung. Einer von ihnen trägt einen Gehörschutz.

Für wen wir da sind

  • Menschen mit körperlichen Behinderungen, Rollstuhlnutzende, Menschen mit Prothesen
  • blinde und sehbehinderte Menschen
  • gehörlose und schwerhörige Menschen
  • neurodivergente Menschen (ADHS, Autismus, Legasthenie, Dyskalkulie)
  • Menschen mit Lernschwierigkeiten
  • Menschen mit chronischen und unsichtbaren Erkrankungen
  • Kinder, Erwachsene und ältere Menschen gleichermaßen

Wir benennen die Gruppen einzeln, weil Sammelbegriffe und Sammelsymbole die meisten davon unsichtbar machen.

Das Vereinszeichen von KIAN e.V.: acht unterschiedliche Formen, gleich groß im Kreis angeordnet.

Acht Formen, keine wie die andere, keine größer als die andere. Erst zusammen ergeben sie einen Kreis. Das ist unser Zeichen und unsere Haltung.

Ein Kind, ein Spielplatz, ein Verein

Kian, der Sohn des Gründers Amir Emdadi, ist der Auslöser und der Namensgeber. Was in der eigenen Familie anfing, wurde 2019 ein Verein: erst Rollstuhl-Schaukeln an zwei Frankfurter Schulen, dann Rolli-Karussells in den Parks der Stadt.

Elf Projekte sind umgesetzt, drei sind in Planung. Sie bleiben der Beleg für unsere Arbeit. Sie sind nicht mehr ihre Definition.

Der Vorstand

Alle sieben arbeiten unentgeltlich. Es gibt keine Geschäftsstelle und keine Gehälter, die Ressorts sind trotzdem klar verteilt. Für Partner heißt das: Sie sprechen direkt mit der Person, die das Thema verantwortet.

Gründungsmitglieder

Portrait von Amir Emdadi

Vorstandsvorsitzender · Gesamtleitung, Strategie

Amir Emdadi

Vater von Kian, dem Namensgeber des Vereins. Initiator von inKlusIAN und Motor der Projekte. Er kennt den Alltag mit Barrieren aus erster Hand.

„Deshalb ist es so wichtig, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam aufwachsen, spielen und lernen.“

a.emdadi@kian-organisation.de

Portrait von Marko Spänle

Stellvertretender Vorsitzender · Projektsteuerung

Marko Spänle

Begleitet den Verein seit Stunde null. Sein juristisches Know-how trug die Vereinsgründung; heute steuert er Projekte und Partnerschaften.

m.spaenle@kian-organisation.de

Portrait von Emel Akca

Schatzmeisterin · Finanzen, Spenden

Emel Akca

Mutter von Kian, engagiert sich für inklusives Lernen und unterstützt andere Eltern, vor allem alleinerziehende Mütter.

„Vor allem die vielen alleinerziehenden Mütter brauchen unseren Support. Auch moralisch.“

e.akca@kian-organisation.de

Portrait von Natali Rosini

Leitung Öffentlichkeitsarbeit · Presse, Marketing

Natali Rosini

Sorgt dafür, dass aus jedem gebauten Spielgerät auch eine Geschichte wird, die in der Stadt ankommt.

„Ich wünsche mir, dass mein Kind ohne Vorurteile und mit offenem Geist durchs Leben geht.“

n.rosini@kian-organisation.de

Weiterer Vorstand

Unsere gebaute Bilanz.

11

realisierte Projekte in Frankfurt, von Schulhöfen bis zu öffentlichen Parks.

100 %

der zweckgebundenen Spenden fließen direkt in das jeweilige Projekt.

3

weitere Projekte sind vollständig geplant (inKlusIAN, Fritz-Tarnow-Straße, Lohrberg).

Seit 2023

Beratungsstelle für Inklusion und Teilhabe für Familien und Senioren.

e. V.

eingetragen und gemeinnützig, Amtsgericht Frankfurt am Main, VR 16487.

Diese Zahlen umfassen alle Behinderungsarten, nicht nur körperliche

Wer nur an Rollstühle denkt, sieht einen Bruchteil. In der amtlichen Statistik stehen Sehbehinderung, Gehörlosigkeit, chronische Erkrankungen und Lernschwierigkeiten in derselben Zahl.

7,8 Mio.

Menschen mit Behinderung leben aktuell in Deutschland.

9,4 %

der Gesamtbevölkerung in Deutschland sind Menschen mit Behinderung.

18,75 %

Anstieg der Zahl der Menschen mit Behinderung seit 1995.

30 %

der Bevölkerung sind indirekt betroffen, als Angehörige oder Pflegende.

2019 bis heute: elf umgesetzt, drei in Planung

  1. 2019Erste Rollstuhl-Schaukeln an der Viktor-Frankl-Schule und Martin-Buber-Schuleumgesetzt
  2. 2020Plakatkampagne „War es deine Flasche?“, COVID Kit und Christmas Kitumgesetzt
  3. 2021Rolli-Karussells am Goetheturm, Seehofpark und Grüneburgparkumgesetzt
  4. 2022Günthersburgpark, Hafenpark und Kätcheslachpark am Riedbergumgesetzt
  5. 2023Beratungsstelle für Inklusion eröffnetlaufend
  6. 2025inKlusIAN, Fritz-Tarnow-Straße und Lohrbergin Planung

Fünf Wege, Barrieren abzubauen.

Inklusive Spiel- und Bewegungsräume

Rollstuhl-Karussells, Schaukeln und Wasserspiele auf öffentlichen Spielplätzen und Schulhöfen.

Barrierefreiheit über Mobilität hinaus

Taktile Leitlinien für Sehbehinderte, reizarme Zonen für Neurodivergente und Leichte Sprache.

Beratungsstelle für Inklusion

Kostenlose Hilfe für Familien und Senioren bei Badumbauten, Anträgen und Widersprüchen.

Inklusionsberatung für Unternehmen

Prüfung von Bauplanungen vor dem Bau, Sensibilisierung von Teams und barrierefreie Arbeitsplätze.

Aufklärung und Netzwerkarbeit

Aktionen im Stadtraum, Pressearbeit und Kooperationen mit Politik und Wirtschaft.

Leuchtturmprojekt · inKlusIAN

Das inklusive Teilhabezentrum für Frankfurt.

Nach zweieinhalb Jahren Planung steht das Konzept: ein europaweit einzigartiges Zentrum für Inklusion, Teilhabe und Begegnung. Auf einem zusammenhängenden Gelände entstehen ein barrierefreier Indoor- und Outdoor-Erlebnispark und alle Angebote, die Familien, Menschen mit Behinderung, Senioren und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Alltag brauchen. Aktuell suchen wir dafür das passende Grundstück.

Projekt-Broschüre herunterladen (PDF)
inKlusIAN – Für alle Kinder: Der erste Inklusions In- & Outdoor Spielpark Deutschlands

inKlusIAN: Das inklusive Teilhabezentrum · KIAN e.V.

Alles an einem Ort – statt zehn Adressen

Heute müssen Familien mit Kindern mit Behinderung oft ein Dutzend verschiedene Stellen aufsuchen: Spielplatz, Therapie, Bürgeramt, Beratung, Hort und Facharztpraxen liegen über die ganze Stadt verteilt. inKlusIAN bringt diese Bereiche erstmals an einem einzigen barrierefreien Standort zusammen – Freizeit, Gesundheit, Bildung, Verwaltung und soziale Teilhabe unter einem gemeinsamen Dach.

Die vier Säulen des Zentrums

Säule 1

Freizeit, Spiel & Begegnung

Drinnen und draußen gemeinsam spielen, verweilen und stärken.

  • Spielen drinnen & draußen: Großer Indoor-Spielpark und barrierefreier Outdoor-Bereich mit Rollstuhl-Karussells, inklusiven Schaukeln und Wasserspielen.
  • Bewegung & Sinne: Barrierefreier Rollstuhl-Basketball-Court, Sinnes- und Erlebnisbereiche für alle Altersgruppen und Fähigkeiten.
  • Familienrestaurant & Café: Vollständig barrierefreies Herzstück mit Außenterrasse mit Blick auf den Spielpark und echten Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung.
  • Kinderbetreuung & Hort: Inklusiver Hort für Betreuung vor und nach der Schule, Hausaufgabenbetreuung und Ferienprogramme als spürbare Entlastung für Eltern.
Säule 2

Therapie, Medizin & Rat Tür an Tür

Aus einer kräftezehrenden Terminkette wird ein machbarer Vormittag.

  • Gesundheitszentrum: Praxen für Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Frühförderung, Kindertherapie, psychologische Beratung, Autismustherapie und Epilepsieberatung.
  • Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ): Angesiedelte Facharztpraxen (Kinderheilkunde, Neurologie, Orthopädie, Sozialpädiatrie, Schmerztherapie).
  • Fachlicher Mehrwert: Weil Therapeuten, Ärzte und Berater Tür an Tür arbeiten, sprechen Fachkräfte direkt miteinander – keine verlorengegangenen Informationen mehr.
  • Familiengerechter Alltag: Therapie am Vormittag, Beratungstermin danach, während das Geschwisterkind beaufsichtigt im Park spielt.
Säule 3

Beratung & Integriertes Bürgerbüro

Bürokratische Hürden abbauen und kurze Amtswege schaffen.

  • Zentrales Beratungszentrum: Gebündelte Hilfe an einer Stelle: Pflegeberatung, Behindertenrecht, Sozialleistungen, Familienhilfe, Krisenberatung und Wohnraumberatung.
  • Integriertes Bürgerbüro: Verkürzte Behördenwege mit Terminservice, Antragsunterstützung, Ausweis- und Meldeangelegenheiten vor Ort.
  • Digitale Behördenhilfe: Barrierefreie Unterstützung beim Ausfüllen digitaler Formulare und behördlicher Anträge.
Säule 4

Teilhabe, Arbeit & Bildung

Inklusion als gelebte Praxis im täglichen Betrieb.

  • Reguläre Arbeitsplätze mit Teilhabe: Echte Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung – im Gastronomieservice, am Empfang, in der Spielparkbetreuung und der Geländepflege.
  • Migration, Integration & Teilhabe: Eigener Bereich mit Integrationsberatung, Sprachförderung, Behördenbegleitung und interkulturellen Patenschaften.
  • Bildung & Konferenzen: Tagungs- und Workshopräume für Schulen, Vereine und Firmen, die dort tagen wollen, wo Inklusion gelebt wird.

Visualisierungen: So soll inKlusIAN aussehen

Entwurfsstand · Standortabstimmung Frankfurt

Die Bilder sind KI-generierte Entwurfsstudien, keine Fotos und keine verbindliche Architekturplanung. Sie zeigen die geplante Gesamtgestaltung: einladende Eingangssituation, barrierefreie Spielzonen unter freiem Himmel und helle, multifunktionale Innenbereiche für Therapie und Begegnung.

Visualisierung der Eingangssituation von inKlusIAN: Willkommen im KIAN für alle Kinder
Eingangssituation: Barrierefreies Willkommensportal Entwurf KI-generiert
Visualisierung der Gesamtanlage von inKlusIAN aus der Vogelperspektive mit Spielpark und Halle
Gesamtanlage: Indoor- & Outdoor-Erlebnispark Vogelperspektive KI-generiert
Visualisierung des Innenbereichs mit Empfang, Spielzonen und Therapieräumen
Innenbereich: Therapie, Ergotherapie & Familien-Lounge Innenräume KI-generiert
Visualisierung des Außengeländes mit Rollstuhl-Schaukeln und integrativem Karussell
Außenbereich: Rollstuhl-Schaukeln & Sinnesstationen Außengelände KI-generiert
Bundesweites Modellprojekt

Ein Modell, das sich übertragen lässt

inKlusIAN soll nicht nur ein Frankfurter Vorzeigeprojekt bleiben. Das Zentrum ist als skalierbares Modell für deutsche und europäische Städte konzipiert: weg von getrennten Einzellösungen, hin zu einem ganzheitlichen Ökosystem aus Freizeit, Gesundheit, Bildung, Verwaltung und Teilhabe.

Initiatoren und Beteiligte:

  • Amir Emdadi — Gründer & Vorstandsvorsitzender KIAN e.V.
  • Jumas Medoff — Vorsitzender der KAV Frankfurt, Stadtverordneter
  • PRO RETINA Deutschland e.V. — Bundesweite Patientenorganisation mit Fachexpertise für Seheinschränkungen

Planung und bauliche Umsetzung vergeben wir gemeinsam mit den Förderpartnern, sobald der Standort feststeht.

Nachhaltig & zukunftssicher geplant
☀️
Photovoltaik & Effizienz: Solarenergie auf den Dächern und energieeffiziente Bauweise.
💧
Regenwassernutzung: Zisternen zur Bewässerung der Grünflächen und für die Wasserspiele.
🌳
Begrünte Freiräume: Naturnahe Erlebnisflächen statt vollflächiger Asphalt-Versiegelung.
🚏
Barrierefreie Mobilität: Direkte Anbindung an den ÖPNV bis zur Eingangstür.

Drei Wege, die sofort etwas ändern

Spenden

Überweisung oder GiroCode scannen. Quittung bis 300 Euro ohne Formular.

Ehrenamt

Wir suchen Menschen für Beratung, Öffentlichkeitsarbeit und Projektbegleitung vor Ort.

Schreiben Sie uns

Kontakt

Kriegkstraße 30, 60326 Frankfurt am Main
kontakt@kian-organisation.com

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